GAZA West-Östl. Divan

Das Modul Nummer II unserer IMPRO-VISIONEN heißt West-Östlicher Divan. wir können es Dank einer Förderung durch den HKF verwirklichen, leider fehlen uns jedoch noch Drittmittel, um auch unserem Kooperationspartner in Gaza den Rücken zu stärken. Für SPENDEN wären wir daher sehr dankbar.

Sowohl  Spenden für das Theaterprojekt, als auch Spenden, die ganz einfach Bedürftigen Menschen in Gaza zu Gute kommen, können auf das Projektkonto überwiesen werden.  Je nach Wunsch der Verwendung mit dem Betreff  THEATER in GAZA.  oder GAZA-DIREKTHILFE

Alle Gelder werden direkt und eigenhändig nach Gaza gebracht und landen genau da, wo sie gebraucht werden, ohne Gebühren und bürokratischen Aufwand. Informationen über die Probleme von Kulturschaffenden im Gazastreifen: hier: ND, Kuenstler im Gazastreifen

Miriam Sachs, Postbank Berlin; IBAN: DE 88 100 100 10                                                                                      Verwendungszweck: GAZA-DIREKTHILFE oder THEATER IN GAZA

Bilder zur letzten Spendenaktion

Die Kooperation mit Gaza wird im Laufe der Zeit (Februar-Oktober) Gestalt annehmen. Zunächst beginnen wir aber erstmal “unter uns”:

WEST-ÖSTLICHER DIVAN – Teil I (Mai, 2018)

DEMO-FILM, Proben-Impressionen

Diesmal spielen wir nicht nur ganz real in und mit Projektionen, sondern verstehen “Projektion” auch im Sinne der ganz persönlichen Wahrnehmung und Assoziation. Woran denken wir, wenn wir “Islam” hören? An fremde Religionen? Die Blumen des Koran? An Flüchtlings-Wellen? Terror-Anschläge oder Tausend und eine Nacht?

Wir maßen uns nicht an, den Islam zu verstehen oder den Koran gelesen zu haben (Miriam Sachs ist seit Monaten immer noch nicht weiter als bis Sure 2 gekommen), wir treten mit allen Assoziationen an, so weltoffen wie möglich und politisch uncorrect wie nötig, um freies Impro-Theater machen zu können.

Dabei halten wir uns aus Sicherheitsgründen zunächst einmal an unsere vertrauten deutschen Dichter: Was faszinierte  Lessing an den “Muselmanen”? Wie sah das Phantasie-Islam-Weltbild aus, das Goethe [ GoetheIslam2 ] sich zusammenbastelte? und was ersehnte sich Else Lasker-Schüler vom Lande Palästina, das sie als “Prinz Jussuf” durchreiten wollte.

Mitte Februar reiste Miriam Sachs nach Gaza, um dort die Arbeit des Regisseurs Jamal Abu Alqumsans kennen zu lernen und in einem gemeinsamen Versuchslabor auszuloten, wie eine Kooperation in der Praxis aussehen könnte.

Das hier kam nach einer Woche intensivem Proben heraus, leider erschwert durch STress mit der Hamas.

Proben-Demo / “der alte Mann und das Meer”, Gaza März 2018

Bisher ist unser Berliner Theater-Aufbau klar: ein Objekt-Theater-Tisch, an dem live vor den Augen des Pubikums unsere Szenerie entsteht. Gegenstände, vor der Kamera animiert, werden zu Spielpartnern für die Schauspieler, die in der Projektion des Kamerabildes agieren. (Projektion auf transparentem Vorhang). Dieses Spiel findet gleichzeitig statt – bisher auf der großen Bühne der Schaubude. Was, wenn der Objekttisch jedoch im Gazastreifen steht und das Spiel in der Projektion in Berlin? Und/oder umgekehrt? Dieses Experiment ist langfristig angedacht. Wer Lust hat, uns mit Händen und Füßen, Herz und Verstand, Leib und Seele um eine Skype-Verbindung nach Gaza ringen zu sehen, ist herzlich willkommen, diesem Experiment beizuwohnen, das im Laufe von 2019 perfektioniert werden wird.

WEST-ÖSTLICHER DIVAN Teil II

Am 31. Oktober (Reformationstag) starten wir dieses Experiment mit Live-Stream und gegenseitigen Wahrnehmungen. Mißverständnisse und babylonische Sprachverwirrungen, Unvorhergesehens und vor allem viel Spiellust jenseits von Sprache und politischen Limits sind willkommen.

 

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